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Projekte

  1. Hirnforschung
  2. DaF und allgemeine Sprachlehrforschung
  3. Holisitik (Lernprozesse beinhalten viele Gebiete, z.B. Musiktherapie)
  4. Wissensvermittlung
  5. Erfolgreiches Lehren und Lernen
  6. Lernstörungen
  7. Erwachsenenbildung
  8. Musik
  9. EQ (Emotionale Intelligenz und Executive Quality)
10. (Hoch)schulentwicklung
11. Unkonventionelle Lehr- und Lernmethoden (NLP, Suggestopädie, usw.)
12. Übersetzungswissenschaft
 
 

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1. Hirnforschung
          (Neuropathologie, Endokrinologie, Psychoneuroendokrinologie)

Befasst sich mit einer Art Schaltplan von Geist und Psyche im Gehirn, für den das Kleinhirn
den Prototypen darstellt. Durch diese Vorstellung kann man die gegenseitige Beeinflussung und Koordination der wichtigsten Gehirnschichten besser verstehen.
Hier besteht eine enge Zusammenarbeit mit diversen Max-Planck-Instituten, insbesondere aber auch mit der GMA, AAIDD, NHMRC, NWG und der FENS.
Wichtige Stichwörter sind:                                                     Gehirn allgemein
· Funktionelle Hirnforschung (= Forschungsschwerpunkt unseres Instituts in Deutschland)
· Methoden und Zweck der Gehirnforschung                       Genetischer Einfluss
· Organisation der Informationsaufnahme
· Das Tor zum Bewusstsein                                                     Bewusstsein für Anfänger
· Assoziationsfelder
· Leerfelder
· Ist das Gehirn ein „Bio-Computer?“
· Die Bedeutung von Gedächtnis                                             Erinnerung
· Die drei Arten des Gedächtnisses
· Der unbewusste Versklavungsmechanismus
· Das Appetenz-Aversions-Prinzip
· Das Unbewusste
· Vergessen – Verdrängen
· Gefühle
· Aggression
· Psychosomatik 
· Schmerzforschung
· Hormone
· Sexualität
· Drogen, Tabletten, Psychopharmaka
· Sucht
· Wille
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2. DaF / Sprachlehrforschung  (s.a. Zweitspracherwerb)

„Deutsch als Fremdsprache“ (manche Länder verwenden auch andere Ausdrücke wie
„Deutsch als Zweitsprache“ usw.) wurde als Lehrfach 1974 in der Bundesrepublik
Deutschland begründet und hat seitdem eine steile „Karriere“ weltweit gemacht: Selbst
in den fernsten und unbekanntesten Ländern wird an den Hochschulen das Fach DaF gelehrt.

(s.a. Interkulturelle Fremdsprachendidaktik)

Wichtige Stichwörter sind:
· Deutsch ist eine Fremdsprache (auch für viele Deutschsprecher)
· DaF unterscheidet sich von der Germanistik
· DaF geht davon aus, dass jeder an einer deutschsprachigen Hochschule studierende
  hinreichende Kenntnisse der deutsche Sprache besitzen muss.
· Einführung der PNDS, Prüfung zum Nachweis deutscher Sprachkenntnisse (Proof
  of an adequate knowledge of German, un examen permettant d’établier le niveau des
  connaissances en allemand, un examen de acreditación de conocimientos de alemán).
· Hochschulzugangsberechtigung
· Bewertung der Sprachkenntnisse
· Sprachlehrveranstaltungen
· Studienvorbereitende Kurse
· Studienbegleitende Sprachlehrveranstaltungen
· Angewandte Sprechwissenschaft

(s.a. Sprachenförderung)

Sprachlehrforschung: Untersuchung der Bedingungen, Methoden und Ergebnisse des
Lernprozesses beim Erwerb von Erst- und Zweitsprachen, wobei Unterrichtsformen,
Lernzieldiskussionen und Bewertungsprozeduren im Vordergrund stehen.

Interessanter Aufsatz dazu
 
 

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3. Holistik = ganzheitliches Prinzip (im rein wissenschaftlichen Sinne)

Hofstadter nutzt die Bilder Eschers, um die Musik Bachs und ebenso die Fülle von Ideen
aus so unterschiedlichen Gebieten wie Logik, Sprachen, Biologie, Psychologie, Physik, Zen-
Buddhismus, Mathematik, Neurologie, um eins der größten Geheimnisse der modernen
Wissenschaft zu illuminieren: unsere Unfähigkeit, die Natur des Denkens zu verstehen
(klassische Paradoxoi).
Die uns umgebende Wirklichkeit ist immer multidisziplinär, warum soll sie dann
zerschnitten werden? Um sie besser in Schubladen verstauen zu können?
Ein Beispiel unter vielen ist die Musiktherapie. Wie der Name schon sagt, wird Musik
in therapeutischem Sinne eingesetzt, dabei gibt es physiologische, psychologische,
soziologische, sozialpsychologische und tiefenpsychologische Aspekte.
Wichtige Stichwörter sind:
· Normative Interdisziplinarität an Hochschulen
· Ausgewählte Methoden zur Unterrichtsgestaltung
· Entwicklung von Konzepten 
· Motivation zur Zusammenarbeit
· Ergebnissicherung und Erfolgskontrolle
· Individualisierung einer „Metamethode“
· Kombinationsfächer wie z.B. Musik in Kombination mit Psychotherapie, Verhaltens-
  therapie, Entspannungstraining, katathymes Bilderleben, autosuggestive Sinnsprüche,
  Bewegungstherapie, Drama, bildnerisches Gestalten, Farblicht und Weiteres

http://os.edubs.ch/musik/
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4. Wissensvermittlung

Wichtige Stichwörtersind:                                                             Toplink
· Subjektives vs. objektives Wissen
· Produktorientierung vs. Prozessorientierung
· Gedächtnispsychologie vs. Erkenntnispsychologie
· Moderieren statt Dozieren
· Eigene Lösung vs. Expertenlösung
· Theorie aus der Praxis
· Von der Vielfalt zur Systematik
· Erkenntnisse reflektieren
· Erkenntnisse analysieren                                           psychologisches Experiment
· Fragengeleitete Informationsvermittlung
· Problemorientierte Handlungsinstruktion
· Argumentative Urteilsbildung
· Erkenntnispsychologische Lernkonzepte

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5. Erfolgreiches Lehren und Lernen

Wichtige Stichwörter sind:
· Interdisziplinärer Unterricht
· Lernpsychologisches Wissen im Unterricht
· Unterrichtsformen wie
· Brainstorming
· Mind mapping
· e-learning und e-teaching (interessanter Artikel)
· Probleme lösen
· Notizen von Informationen
· Wissen aneignen
· Literaturklub
· Moderation
· Präsentieren
· Anschauen, beobachten
· In Fantasie erleben lassen
· Gespräch führen
· Rollenspiel
· Üben als Wiederholen
· In Bild und Handlung umsetzen
· Deuten

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6. Lernstörungen

Es gibt vier Arten von Lernstörungen:
a. Die schulisch bedingten Lernstörungen.
b. Durch die Familiensituation und die außerschulische Erziehung bedingte Lernstörungen.
c. Lernstörungen, die durch Persönlichkeitseigentümlichkeiten des Kindes bedingt sind.
d. Durch Erziehungsschwierigkeiten bedingte Lernstörungen.
Wichtige Stichwörter sind:
· NILD (als eine von vielen Hilfsmöglichkeiten)
· LRS (Lese-, Rechtschreibschwäche)
· Dyslexie
· Legasthenie                                                                                          
· Dyskalkulie
· Wahrnehmungsstörungen
· Orientierungsprobleme
· Lernprobleme
· ADD
· ADHD
· POS

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7. Erwachsenenbildung

Wichtige Stichwörter sind:
· Andragogik
· Gerontagogik
· Lehrersein in der Erwachsenenbildung
· Erwachsenenbildung durch Wissenschaft
· Milizarmee: "in der Schweiz die größte Ausbildungsinstitution für Erwachsene" (Wittmann)
· Frauenbildung
· Sehnsucht nach Selbstverwirklichung
· Wiederentdeckte Allgemeinbildung
· Geschichtsrichtig handeln lernen
· Fortbildung

(s.a. Bildungsprogramme)

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8. Musik

Musik als Intelligenzförderung“, „Musiker haben mehr im Hirn“, „Das Musizieren verknüpft Gehirnregionen für Bewegung und Hören miteinander“, „Musizierende Kinder haben ein besseres Gedächtnis“, „Musikschüler lernen leichter“ ...

Das sind nur einige wenige Schlagzeilen, die das zunehmende Bewusstsein für die Rolle der Musik in der Lehr- und Lernforschung aufzeigen. Nachweislich sind bei Musikern bestimmte Bereiche der Heschlschen Querverbindungen bis zu 130 % größer als bei Nicht-Musikern, der Informationsaustausch zwischen den Hirnhemisphären ist damit besser, so dass auch der Balken, der linke und rechte Hemisphäre miteinander verbindet, größer ist.

Der Schlüssel für die enorme Wichtigkeit der Musik in unserem Leben liegt wohl daran, dass wir mit Musik aufwachsen und diese einen bleibenden, tiefer als Sprache gehenden „Eindruck“ hinterlässt. Schon im Mutterleib erleben wir alle Elemente der Musik: Rhythmus, Dynamik, Klang, Melodie und Form. Allein den Herzschlag der Mutter hören wir 26 bis 28 Millionen Mal. Der Embryo und dann der Fetus erlebt Rhythmus und Tempo, erlebt unterschiedliche Dynamik und in den letzten Monaten der Schwangerschaft erlebt das Kind dann die Sing- und Sprechstimme der Mutter. Danach beginnt die Sprachschranke (ca. Ende des zweiten Lebensjahres). Bis dahin vollzieht sich die gesamte hörbare Kommunikation auf einer elementar musikalischen Ebene: Die gesamte Bandbreite der primären Gefühlsentwicklung wird stimmlich ausgedrückt und beantwortet; die Sprache verstehen wir noch nicht, aber die Musik darin und damit die Stimmungen: Wir wachsen musikalisch auf!

Diese frühe Prägung ist hirnphysiologisch gesehen tatsächlich eine „Prägung“, da sie das Erlebte in unser Hirn mithilfe neuronaler Verknüpfungen einprägt. Daher ist zunächst einmal jeder Mensch musikalisch; nach Ende des zweiten Lebensjahres liegt es dann an der Umwelt, wie diese Prägung gefördert wird, wie „Musik als Intelligenzförderung“ (s.o.) eingesetzt wird.

(Siehe auch „3. Holistik“)

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9. EQ (Emotionale Intelligenz und Executive Quality)

Als 1995 Goleman das Buch „Emotional Intelligence“ publizierte, implementierte
er zugleich den Begriff EQ als „Emotionale Intelligenz“ im Gegensatz zu IQ als
„Intelligenzquotienten“. Es geht ihm dabei um die Schulung der Gefühle als
„übergeordnete Fähigkeit“.
Etwa zeitgleich entwickelte Nellen – im Unwissen vom Entstehen des o.a.
Buches – ein EQ-Programm zu „Messung“ von Führungsqualitäten, daher der
Name Executive Quality. Es geht hierbei um ein externes Beurteilungsverfahren
von Führungskräften mit allen Vorteilen der Objektivität. So bleiben intransparente
Probleme wie Unprofessionalität, Unvergleichbarkeit, Subjektivität, Inakzeptanz,
Konkurrenzdenken im Sinne der Verfälschungspolitik außen vor.
Das Programm kann sehr exakt über jeden Einzelnen der Befragten Aufschluss
über alle Probleme (auch zukünftiger Art) geben und jeden Einzelnen im Vergleich
zu den Anderen an genau errechneten Aussageverbildlichungen darstellen. Die
erstellten Portfolios können schließlich sogar einzelne „Wenn-Faktoren“
berechnen und darstellen, um somit dem Auftraggeber in seinen Überlegungen
zu helfen.

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10. (Hoch)schulentwicklung

Diesen Punkt hat das Institut für internationale Lehr- und Lernforschung mit
aufgenommen, da sich Nellen seit etwa 25 Jahren mit diesem Thema
befasst und feststellen muss, dass immer dieselben Fehler gemacht werden.
Zurzeit haben wir daher ein Mandat, was die „Reformitis“ der beiden Basler
Halbkantone und der Schweiz insgesamt angeht.
Wichtige Stichwörter sind:
· Lernen aus zu häufig gemachten Fehlern
· Neue Lernformen
· Methodentraining
· Innovationsmanagement
· Ausbildung pädagogischer Führungskräfte
· Netzwerkpflege in der Region
· Qualifizierungsprogramme
· (Hoch)schulinterne Supervisionen
· Neuorientierung der Lehrerausbildung
· Neuorientierung der Lehrerfortbildung
· Überzeugende Trainersysteme
· Qualitätsmanagement (Kaizen usw.)
· Pädagogische Qualitätsentwicklung

Interessanter Aufsatz dazu


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11. Unkonventionelle Lehr- und Lernmethoden (NLP, Suggestopädie, usw.)

NLP-Axiome stützen sich grundsätzlich auf die beiden Annahmen:
a. Menschen reagieren auf ihre subjektive Abbildung der Wirklichkeit und nicht
    auf die äußere Realität.
b. Geist und Körper sind Teile des gleichen kybernetischen Systems und
    beeinflussen sich wechselseitig.
    Ziele des NLP:
a. Verbesserung des eigenen Verständnisses von Kommunikationsprozessen
b. Verfeinerung der Wahrnehmung
c.  Unterstützung bei der Motivation von Mitarbeitern
d.  Entwicklung der eigenen Persönlichkeit
e. Schnellere Klärung und Entschärfung von Konfliktsituationen
f.  Entwicklung der Fähigkeit, zwischen Inhalts- und Formebene im Gespräch
    zu unterscheiden
g. Entwicklung der Rapportfähigkeit, also „den Anderen dort abholen können,
    wo er sich momentan befindet“
h. Entdeckung und Realisierung persönlicher Zielvorstellung
i.  Bewusstmachen von bisher unerkannten Fähigkeiten
j.  Erlernen von Interventionsmöglichkeiten im Konfliktfall

Internationale Verbände: INLPTA und Society of NLP

Suggestopädie (Superlearning)

Suggestopädie definiert sich als eine (neue) Methode der Fremdsprachenvermittlung.
Sie baut auf die Asymmetrie des beiden Gehirnhemisphären auf und versucht,
beide miteinander zu „koppeln“:

Weitere Details

linke Hemisphäre 

Sprache
- Grammatik
- verbale Begriffe
- Sprachmotorik
- Sprachanalyse
- Sprachprokuktion
 
 

Analyse von Details
 
 

Zeit
arithmetrische Aufgaben

Logik
 

 

rechte Hemisphäre

Sprache
- Wörter
- konkrete Vorstellung
-Sprachausdruck / Intonation /
 Stimmerkennung

- kommunikatives Verstehen
-Sprechintention

Singen
Gestik / Mimik
Erkennen von Gesichtern
Formen / Bilder / Gestalt
Gesamtsituation
soziale Kompetenz
Raum
geometrische Aufgaben Emotion

Genaueres

Wichtige Stichwörter sind:
· Umgang mit nonverbalen Ausdruckmitteln
· Umgang mit Musik (und deren Beherrschung)
· Umgang mit Entspannung
· Interaktionsformen
· EEG-Wellen: Delta (1 - 3,5 Hz), Theta (4 - 7 Hz), Alpha 1 (7,5 - 9 Hz), Alpha 2 (9,5 - 12,5
  Hz),
Beta 1 (13 - 18 Hz), Beta 2 (18,5 - 31,5 Hz)

Weitere unkonventionelle Arbeitsinstrumente:

· Prime Reading
· Davis Methode
· Hypnose
· Seelsorge
· Autogenes Training
· ONE-BRAIN-Korrektur
· Heilpädagogik
· Psychoanalytische Methode
· Individualpsychologische Methode
· Psychokathartische Methode
· Psychotechnik
· Tiefenpsychologie
                                    usw.....

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12. Übersetzungswissenschaft

Die Übersetzungswissenschaft (auch Translationswissenschaft genannt) bezieht sich
auf den Vorgang der Übertragung einer Information aus einer Sprache in eine andere.
Dabei kommt es auf eine möglichst äquivalente Form einer Zielsprache an. Voraus-
setzung bei Übersetzungen ist die Übersetzbarkeit von Sprachen, d.h. dass alle
Inhalte in allen Sprachen gleichermaßen ausdrückbar sind.
Wichtige Stichwörtersind:                                                        s.a. FFM
· Sprachlicher Determinismus
· Sapir-Whorf-Hypothese
· Variabilität, Polysemie und Unschärfe der Wortbedeutung
· Maschinenengestütze Übersetzung
· Dolmetschen
· Interferenzproblematik
· Lebende Sprachen
· Tote Sprachen                                                                            6800 Hauptsprachen

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